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Pressebericht der Braunschweiger Zeitung vom 07.07.2015

Unwetter reißt Bäume reihenweise um

Helmstedt: Der nördliche Landkreis ist besonders betroffen, die Feuerwehren zählen knapp 40 Einsätze.

Der Gewittersturm am Sonntagabend hat den Feuerwehren im Kreis Helmstedt 39 Einsätze beschert, zumeist mussten die Helfer umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste von den Straßen räumen. Einen dramatischen Zwischenfall mit einem Schwerstverletzten gab es auf einem Waldweg zwischen Essenrode und Groß Brunsrode. In Höhe des "Weißen Steins" wurde ein Radfahrer von herunterfallenden Ästen getroffen, er erlitt schwere Schädelverletzungen.

Ein Landwirt hatte den Mann gefunden. Die Ortsfeuerwehr Groß Brunsrode versorgte den Schwerstverletzten bis zum Eintreffen des Notarztes. "Zufällig waren vier Rettungssanitäter und eine Krankenschwester unter den Feuerwehrleuten", berichtete Uljana Klein, Pressesprecherin der Gemeinde Lehre, am Montag. Wie Gemeindebrandmeister Andreas Kleindienst ergänzte, habe es der Rettungswagen schwer gehabt, zur Unfallstelle vorzudringen, da viele große Äste den Weg versperrt hätten. "Es musste regelrecht Slalom gefahren werden", sagte Kleindienst. Das Unfallopfer sei in das Klinikum in Wolfsburg gebracht worden.

Nach dem Gewittersturm war am Montag in der Gemeinde Lehre das große Aufräumen angesagt. Nur die Dörfer Beienrode und Flechtorf waren am Sonntagabend verschont geblieben, ansonsten gab es in allen Orten Sturmschäden unterschiedlichen Ausmaßes. An der Börnekenhalle in Lehre stürzte ein Baum auf eine Schaustellerbude des Schützenfestes, niemand wurde dabei verletzt. Einige Straßen, darunter die K 59 zwischen Essehof und Lehre, blieben am Montagvormittag gesperrt wegen der Räumarbeiten.

Binnen drei Stunden mussten die Feuerwehren in Velpke 18-mal ausrücken. Haupteinsatzgebiet, so Brandmeister Sascha Kehlau, sei die Oebisfelder Straße in Velpke gewesen. Dort hatten die Sturmböen gleich mehrere Bäume entwurzelt, andere drohten umzustürzen. Im Erholungsgebiet Immenhus wurde ein Baum auf einen Carport geworfen. Ein zweiter drohte auf ein Holzhaus zu fallen.

Den einzigen größeren Stromausfall im Kreis Helmstedt registrierte die Avacon in Wendhausen. Dort seien Haushalte zwischen 20.50 Uhr und 23.10 Uhr ohne Stromversorgung gewesen, sagte Avacon-Sprecher Ralph Montag. Der Grund: Äste waren auf die Leitung zwischen Lehre und Wendhausen gefallen.

Wie der Sprecher der Kreisfeuerwehr, Andreas Meißner, berichtete, habe der Einsatzschwerpunkt am Sonntagabend in Lehre und Velpke gelegen. "Auch die Feuerwehren der Gemeinden Nord-Elm, Königslutter, Grasleben und Schöningen mussten zu Sturmschäden ausrücken", so Meißner. "Personenschäden sind dabei zum Glück nicht zu verzeichnen gewesen."

Königslutters stellvertretender Stadtbrandmeister Volker Gerloff sagte, dass etwa die Hälfte der Ortswehren im Einsatz gewesen sei. In Rieseberg, in Verlängerung des Pappelhofes an den Käthe-Kollwitz-Häusern, drohten zwei Birken auf ein Hausdach zu stürzen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. An der Straße von Glentorf nach Beienrode/Lehre lag ein Baum quer zur Fahrbahn und hatte ein tiefes Loch in die Straße gerissen. Bis nachts um 3 Uhr seien die Helfer eingespannt gewesen.



Foto: © Braunschweiger Zeitung 7

Mit freundlicher Unterstützung der Braunschweiger Zeitung.

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