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Pressebericht der Braunschweiger Zeitung vom 27.06.2016

Unwetter hält Feuerwehren in Atem

Kurze, aber heftige Gewitter ziehen eine Schneise der Verwüstung.

Während einige Teile des Landkreises Helmstedt am Freitagabend weitgehend glimpflich davon kamen, hatten andere noch am Samstag mit den heftigen Folgen des Unwetters zu tun. Vor allem in den Bereichen Königslutters, Velpkes und auch Lehres kämpften die Feuerwehrkräfte bei insgesamt 139 Einsätzen mit überfluteten Straßen, vollgelaufenen Kellern und umgestürzten Bäumen. Aber auch die Landwirte vermeldeten durch den Starkregen ausgelöste, große Schäden.

Zum Teil seien 20 bis 30 Alarmierungen gleichzeitig in der Leitzentrale in Wolfsburg eingelaufen, berichteten die beiden Kreis-Feuerwehrsprecher Andreas Meißner und Gerald Kammann übereinstimmend. "Das war zeitweise gar nicht mehr zu koordinieren, deshalb mussten es die Feuerwehren zwischendurch selbst übernehmen", erläuterte Meißner.

Lehre: Bis auf die Ortschaften Klein Brunsrode und Beienrode sei die Feuerwehr überall in Lehre im Einsatz gewesen, berichtete Gemeindebrandmeister Andreas Kleindienst. "Das ging ruck zuck: Plötzlich flogen Gartenstühle durch die Luft, und beim Einsatzalarm kam ich wegen des Starkregens schon kaum mehr zum Auto", schildert er.

Insgesamt etwa 100 Kräfte, schätzt Kleindienst, hätten vor allem damit zu tun gehabt, umgestürzte Bäume von Straßen zu entfernen. Auf der Landstraße zwischen Essehof und Schandelah seien sogar Menschen in ihren Autos durch umgestürzte Bäume eingeschlossen gewesen. Sie konnten weder vor noch zurück. Wie durch ein Wunder sei auch dort niemand verletzt worden.

"Durch die Wassermassen waren die Straßen zum Teil unpassierbar, so wie beispielsweise die Ortsdurchfahrt Lehre", berichtet er weiter. Durch die Masse an Anrufen hätten sie die Einsätze zeitweise selbst koordiniert. Auch das habe sich schwierig gestaltet, da die Verbindung beim Digitalfunknetz zwischendurch ausgefallen sei. Auch ein Handynetz habe zeitweise nicht zur Verfügung gestanden. Die letzten Einsatzkräfte seien gegen Mitternacht wieder eingerückt, am Samstag wurden noch Nacharbeiten verrichtet.









Fotos: © Feuerwehr Lehre

Mit freundlicher Unterstützung der Braunschweiger Zeitung.

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