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Pressebericht von news38 vom 23.06.2020

A2: Schwerer Lkw-Unfall – Gefährliche Substanz verteilt sich auf Fahrbahn

Schaden in Millionenhöhe.


Foto: Gemeindefeuerwehr Lehre ©

Gekracht hat es am Dienstagvormittag auf der A2 in Richtung Braunschweig zwischen dem Kreuz Wolfsburg/Königslutter und Braunschweig-Ost. Wieder bei Essehof. Und wieder waren zwei Lkw beteiligt.

Die Polizei Braunschweig berichtet, dass ein Lkw-Fahrer an einem Stau-Ende abbremsen musste. Der 38-jährige Fahrer des Sattelzuges hinter ihm bemerkte das gerade noch rechtzeitig – und brachte seinen Sattelzug ohne Unfall zum Stehen. Sein Hintermann allerdings reagierte zu langsam.

Der 42-jährige Fahrer versuchte mit seinem Gespann noch, nach links auszuweichen, riss sich so jedoch seinen Auflieger auf und verlor einen Teil seiner gesundheitsschädlichen Ladung, Carbongranulat. Die anderen beiden stehenden Lkw wurden bei dem Manöver ebenfalls beschädigt. Die drei Lkw-Fahrer bleiben unverletzt.

Sicherheitsradius wegen Carbongranulat-Austritt
Das Carbongranulat verteilte sich auf zwei Fahrspuren. Dessen Staub ist gesundheitsschädlich, er ist krebserregend. Deswegen gab es eine entsprechende Warnung für Königslutter am Elm und die Gemeinde Lehre:
Fenster und Türen geschlossen halten!
Bei Kraftfahrzeugen die Lüftung auf Umluft schalten!


Foto: Gemeindefeuerwehr Lehre ©


Weil zunächst auch eine Staub-Explosion nicht auszuschließen war, musste ein Sicherheitsradius eingerichtet werden. Die A2 wurde in Richtung Hannover voll gesperrt, in der Gegenrichtung rollte der Verkehr aber weiter. Die Fahrbahn musste an der Unfallstelle von einer Spezialfirma abgefräst und dann auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern erneuert werden. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr eine Million Euro. Medienberichten zufolge hatten die Einsatzkräfte mal wieder mit einer schlecht gebildeten Rettungsgasse sowie Gaffern zu kämpfen.



Mit freundlicher Unterstützung von news38

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