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Pressebericht von Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 26.11.2020

Unfall auf der A2: Fahrer stürzt mit LKW von der Brücke und stirbt

Autohof Wendhausen: Sattelzug bleibt auf Kopf liegen – Autobahn gesperrt – Feuerwehren aus Lehre vor Ort


Foto: Feuerwehr Lehre ©

Wendhausen. Bei einem schweren Unfall auf der A2 bei Wendhausen ist am Mittwochvormittag ein LKW-Fahrer ums Leben gekommen. Er stürzte an der Anschlussstelle Braunschweig-Ost mit seinem Sattelzug über eine Autobahnbrücke kopfüber auf einen Wirtschaftsweg am Autohof Wendhausen. Feuerwehrleute aus Lehre, Flechtorf und Wendhausen waren vier Stunden lang im Einsatz, die A2 soll in Richtung Berlin bis tief in die Nacht gesperrt bleiben. Es kommt zu Kilometer langen Staus zwischen der Anschlussstelle Braunschweig-Ost und dem Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter.

Der Alarm bei der Feuerwehr ging um 11.36 Uhr ein: „Die Feuerwehren Lehre, Flechtorf und Wendhausen rückten mit rund 30 Kameraden und acht Fahrzeugen aus“, berichtete Rainer Madsack, Sprecher der Feuerwehren der Gemeinde Lehre. Als sie vor Ort ankamen, sahen sie bereits den zerstörte Sattelzug: Der Fahrer hatte aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über den 40-Tonner verloren, war gegen die Leitplanke gefahren und dann nach rechts über den Rand der A2 in die Tiefe gestürzt. „Der Sattelzug lag auf dem Kopf, der Fahrer war eingeklemmt“, so Madsack. Konkret lag der Laster auf dem Wirtschaftsweg In den Lohbalken am Autohof Wendhausen. Als die ehrenamtlichen Feuerwehrleute vor Ort eintrafen, war der Fahrer bereits tot. „Wir konnten ihm leider nicht mehr helfen“, sagte Madsack. Um ihn trotzdem bergen zu können, habe man das Fahrerhaus mit Spezialwerkzeug aufschneiden müssen.

Die Einsatzkräfte riefen die Braunschweiger Berufsfeuerwehr zu Hilfe – sie rückte mit einem Kran an, um den 40-Tonner aufrichten zu können. Für die 30 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Lehre war der Einsatz gegen 15.30 Uhr beendet. Die Bergungsarbeiten gingen aber weiter – die Polizei sperrte die A2 zwischen Braunschweig-Ost und Wolfsburg-Königslutter, es kam zu langen Staus. Die Sperrung dauerte bis in die Nacht hinein. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 250.000 Euro.



Mit freundlicher Unterstützung der Wolfsburger Allgemeine Zeitung

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