Die meisten Brandopfer sterben durch Rauchvergiftung
Ein Rauchmelder warnt rechtzeitig auch im Schlaf! Mit einem durchdringenden Alarmton verschafft das kleine Gerät die nötige Zeit um dem Feuer zu entkommen, die Feuerwehr zu rufen oder möglicherweise den Brand selbst zu löschen.
Brandtote sind Rauchtote
Noch immer sterben bundesweit jährlich mehr als 600 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden. 2/3 dieser Brände entstehen nachts, wenn die Bewohner schlafen. Dabei sterben die Brandopfer nicht durch die Flammen, sondern an den Folgen einer Rauchvergiftung. Diese Rauchtoten hatten im Schlaf keine Chance, weil dichter Rauch sich sekundenschnell ausbreitet und bereits nach wenigen Atemzügen zum Tode führen kann.
Lebensretter in jedem Haushalt
Bereits einfach zu installierende, batteriebetriebene Rauchmelder wecken Sie rechtzeitig auch aus tiefem Schlaf und können im Notfall Ihr Leben retten.
Worauf Sie beim Kauf achten müssen
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Prüfsiegel VdS, VDE, GS, ISO 9002 und BS 5446
Achten sie darüber hinaus auf folgende Qualitätsmerkmale:
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Optisches bzw. foto-elektrisches Detektionsverfahren
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Lauter, durchdringender Alarmton (85dBA/3m)
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Testknopf zur Kontrolle der Funktionsbereitschaft
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Batteriewechselsignal bis zu 4 Wochen
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Kompletter Lieferumfang inkl. Alkaline-Batterie und Befestigungsmaterial
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Separater Montageteller zur einfachen Montage und zum sicheren Batteriewechsel
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5 Jahre Garantie
Achtung: Bei sogenannten Aktions- bzw. Discount-Angeboten handelt es sich häufig um mangelhafte Geräte, die lediglich das CE-Zeichen tragen. Experten warnen vor solchen Geräten, da sie die einwandfreie Funktion im Brandfall nicht gewährleisten.
Brandrauch verbreitet sich viel schneller als Feuer. Bereits nach wenigen Sekunden kann Ihre Wohnung oder Ihr Zimmer so stark mit schwarzem Rauch gefüllt sein, dass Sie die Orientierung verlieren und in Lebensgefahr geraten. Denn Brandrauch enthält u.a. giftige Blausäure, Atemgifte, die zum Ersticken führen sowie Ammoniak und Schwefeldioxid mit ätzender Wirkung auf die Atemwege. Maximal zehn Meter können Sie ohne lebensgefährliche Schäden im giftigen Rauch zurücklegen. Nach zwei Minuten kann eine Rauchvergiftung bereits tödlich sein. Aber auch das Feuer breitet sich schnell aus: in nur 30 Sekunden kann ein Brand außer Kontrolle geraten und in weniger als 5 Minuten kann Ihr Zimmer schon vollständig ausgebrannt sein.
2) Wer weckt mich, wenn nachts ein Feuer ausbricht?
Nach einer Umfrage des Emnid-Institutes 1997 verlassen sich in Deutschland 50% darauf, dass sie von ihren Nachbarn benachrichtigt werden, ein Viertel vertraut auf ein wachsames Haustier. Tatsache ist, dass die meisten Brände nachts und unbemerkt entstehen. Im Brandfall bleiben Ihnen nur durchschnittlich vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann bereits in einem kürzeren Zeitraum tödlich sein. Ein Rauchmelder alarmiert Sie (auch nachts) und gibt Ihnen und Ihrer Familie die Chance, das Haus oder die Wohnung rechtzeitig zu verlassen.
3) Wie funktioniert ein Rauchmelder?
In Deutschland zulässige Rauchmelder funktionieren nach einem foto-elektronischen Prinzip. Diese Geräte haben eine Meßkammer, in die feinst kalibrierte Lichtstrahlen ausgesendet werden. Sobald Rauchpartikel in die Meßkammer eindringen, wird das Licht gebrochen und die Strahlen treffen auf eine Fotolinse. Dieser Kontakt führt zur sofortigen Auslösung der Alarmierung.
4) Wo sollen Rauchmelder installiert werden?
Rauchmelder gehören grundsätzlich an die Decke (weil Brandrauch nach oben steigt) und sollten möglichst in der Mitte des Raumes positioniert werden. Darüber hinaus empfiehlt sich die Installation von Rauchmeldern insbesondere in Räumen in denen Elektrogeräte betrieben werden sowie in Schlaf- und Kinderzimmer und Fluren. Auch im Keller und auf dem Dachboden sollte ein Rauchmelder vorhanden sein, da hier oft unbemerkt Brände entstehen. In Küche und Bad werden wegen der auftretenden Dämpfe keine Rauchmelder installiert.
5) Wie montiere ich den Rauchmelder?
Die batteriebetriebenen 9-V-Melder können mit den beiliegenden Schrauben und Dübeln von jedem sehr einfach in wenigen Minuten installiert werden (eine detaillierte Beschreibung befindet sich in der beiliegenden Gebrauchsanleitung). Netzbetriebene Rauchmelder sollten vom Fachmann installiert werden.
6) Wie lange hält die Batterie?
Renomierte Firmen haben Alkaline-Batterie im Lieferumfang. Diese halten im Gegensatz zu herkömmlichen Zink-Kohle-Batterien bis zu 3 Jahre.
7) Wie überprüfe ich die Funktionsfähigkeit?
Durch Druck auf die Prüftaste quittiert ein Alarmton die Funktionsbereitschaft des Rauchmelders. Zudem signalisiert bei den meisten Geräten ein kleines LED-Lämpchen den einwandfreien Betriebszustand. Jeder Rauchmelder sollte trotzdem zu Ihrer Sicherheit einmal wöchentlich überprüft werden.
8) Kann man Rauchmelder miteinander verbinden?
Bei den netzbetriebenen 230V-Geräten der Fa. FIREX lassen sich z. B. bis zu 36 Melder miteinander verbinden. Diese netzbetriebenen Rauchmelder werden mit und ohne Notstromversorgung angeboten und können auch an Ihre Alarmanlage angeschlossen werden.
9) Wo können Rauchmelder erworben werden?
Funktionsgeprüfte Geräte erhalten Sie im Fachhandel für Brandschutz- und Sicherheitstechnik (Tipp: siehe Gelbe Seiten, Stichwort Feuerlöscher) sowie in den Fachabteilungen der Baumärkte und Warenhäuser.
10) Worauf sollte ich beim Kauf achten?
Rauchmelder ist nicht gleich Rauchmelder! Feuerwehren und Versicherungen empfehlen ausdrücklich nur Heimrauchmelder, die das VdS-Siegel tragen und deren Funktion von einem international anerkannten Prüfinstitut bestätigt wurde.
Heimrauchmelder sind batteriebetrieben und bieten dadurch zwei entscheidende Vorteile: Sie können von jedermann in wenigen Minuten installiert werden und die Geräte funktionieren auch bei Stromausfall. Foto-optische Rauchmelder erkennen bereits kleinste Partikel des gefährlichen Brandrauchs in der Raumluft (siehe Grafik) und alarmieren mit einem extrem lauten Alarmton, der auch im Schlaf kaum überhörbar ist.
Foto-optische Rauchmelder arbeiten nach dem sog. Streulichtprinzip. D.h., im Inneren der Geräte befindet sich eine Rauchkammer, in der von einer Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet werden. Ist die Kammer rauchfrei, so treffen diese nicht auf die Fotolinse, da die Oberfläche der Rauchkammer kein Licht reflektiert.
Dringt Brandrauch in die Rauchkammer ein, werden diese Lichtstrahlen gestreut und dadurch auf die Fotolinse abgelenkt. Der Rauchmelder erkennt Brandrauch und löst das Warnsignal aus. Das Gerät alarmiert solange, bis die Kammer wieder rauchfrei ist.
Optische Rauchmelder arbeiten praktisch wartungsfrei. Ein Testknopf ermöglicht die regelmäßige Überprüfung der Funktionsbereitschaft. Der fällige Batteriewechsel (bei Alkaline-Batterien nach 2 3 Jahren) wird bei guten Markengeräten durch einen regelmäßig wiederkehrenden Piepton gemeldet.
In Niedersachsen verabschiedete der Landtag im März 2012 die neue Niedersächsische
Bauordnung. Damit wird als 10. Bundesland auch in Niedersachsen die Rauchmelderpflicht für private Wohnungen eingeführt. Für Neubauwohnungen gilt mit in Kraft treten der Bauordnung das Gesetz ab 01.11.2012. Bereits errichtete oder genehmigte Wohnungen müssen mit einer Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2015 mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Die Regelung gilt für Schlaf- und Kinderzimmer sowie für Flure, die als Rettungswege dienen. Mindestens ein Rauchmelder gehört in den Flur auf jeder Etage. Rauchmelder sollten grundsätzlich mittig unter die Zimmerdecke plaziert werden. Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller und auf dem Dachboden, da hier sehr oft Brände, auch durch Brandstiftung, entstehen. In Küche und Badezimmer führen Wasserdämpfe leicht zu Fehlalarmen. Hier empfiehlt sich ggf. die Installation eines Wärmemelders, der nicht auf Rauch sondern auf ansteigende Temperaturen reagiert.
Empfehlung für optimalen Schutz (Platzierung der Rauchmelder)